Schweizer Landliebe; 01.09.2014

Aroniabeere

Aronia Geschichte:
Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und kam im 19. Jahrhundert nach Russland. Der Obstzüchter Iwan Mitschurin soll sie ein Jahrhundert später mit Ebereschen und Mispeln gekreuzt haben.

Charakter:
Die buschartige Pflanze wird bis drei Meter hoch. Sie ist robust und widerstandsfähig gegen Frost, Schädlinge und Krankheiten. Die blauschwarzen Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, gehören aus botanischer Sicht zu den Kernobstgewächsen.

Ernte:
August bis September, je nach Klima und Standort.

Wirkung:
Die erbsengrossen Früchte sind reich an Folsäure, Vitamin C und Herz-Kreislauf-stärkenden Flavonoiden. Wegen ihres hohen Anteils an Oxalsäure sollte man sie nicht roh verzehren.

Genuss:
Der herbsüsse Gout der Beeren passt perfekt zu kräftigen Wildgerichten.

Unser Tipp: hundert Gramm Aroniabeeren pürieren, mit je hundert Gramm Zucker und Wasser erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Ein paar Löffel dieser Grundsauce unter eine Wildsauce rühren.