Obst- und Weinbau; 04.07.2014

In Deutschland sind im vergangenen Jahr fast 400 t Aroniabeeren auf rund 200 ha geerntet worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) Mitte Mai mitteilte, ist Sachsen mit einem Anteil von annähernd 57% an der gesamten Erntemenge mit Abstand das wichtigste Erzeugerbundesland für diese Strauchbeerenart. Der Aroniabeere werde aufgrund ihrer Inhaltsstoffe häufig eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, erklärten die Wiesbadener Statistiker. Die Strauchfrucht wird vor allem verarbeitet verwendet und findet sich zum Beispiel in Säften oder Konfitüren. Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, ist Medienberichten zufolge im osteuropäischen Raum bereits seit vielen Jahren als Heilpflanze anerkannt. Hervorgehoben wird dabei ihr aussergewöhnliches Schutzpotenzial gegenüber freien Radikalen, die krebsfördernd wirken können.

So sollen angeblich die Besatzungen der russischen Boote täglich Saft aus Aroniabeeren zum Trinken erhalten haben, um so gegen die radioaktive Strahlung besser geschützt zu sein.

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